CWG erhält EMAS Zertifikat für nachhaltiges Umweltmanagement

Mit der CWG Christian Weber GmbH & Co. KG aus Gosheim ist der erlesene Kreis der EMAS-Unternehmen in der Region nun um einen weiteren Betrieb erweitert worden. Jetzt konnten die Vertreter der Christian Weber- Geschäftsführung die begehrten EMAS-Registrierungsurkunden
durch die IHK in Empfang nehmen.

„EMAS ist aktuell weltweit das wohl anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement in Unternehmen. Wir als IHK sind vom Gesetzgeber beauftragt, die Registrierungen der Unternehmen aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg vorzunehmen, welche die Voraussetzungen erfüllen. Mit der Zertifizierung der beiden Standorte des Gosheimer Unternehmens haben wir nun 24 Organisationen mit 50 Standorten hier in der Region, die diesen anspruchsvollen Weg gehen. Das könnte Vorbild für weitere Betriebe sein, die ebenfalls eine EMAS-Zertifizierung anstreben“, so Marcel Trogisch, der bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg die EMAS-Registrierungen vornimmt. EMAS geht über die weitverbreitete Umweltnorm DIN EN ISO 14001, die zwischenzeitlich von vielen Kunden von ihren Lieferanten gefordert wird, hinaus. Für die beiden Geschäftsführer der Christian Weber GmbH & Co. KG, Wolfgang und Romuald Weber, liegen die Vorteile ganz klar auf der Hand: „EMAS bietet uns zum einen die Möglichkeit, wertvolle Ressourcen einzusparen, zum anderen ermöglicht es uns ein Maximum an Sicherheit, umwelt- und rechtskonform zu agieren. Wir wollen mit EMAS beweisen, dass wir in Sachen Umwelt- und Klimaschutz ein verlässlicher Partner sind und stehen daher auch mit unseren Geschäftspartnern, Nachbarn, Behörden und allen interessierten Parteien in einem offenen und sachlichen Dialog über die Umweltauswirkungen unseres
Unternehmens.“ Mit der regelmäßigen Umweltberichterstattung wird die Christian Weber GmbH & Co. KG außerdem ihre Umweltzielsetzungen und deren Erreichung offenlegen und sich ständig weiter verbessern. EMAS steht für „Eco-Management and Audit Scheme der Europäischen Union“. Nur diejenigen Unternehmen und Organisationen, die die Anforderungen der europäischen EMAS-Verordnung erfüllen, werden durch eine Registerstelle registriert und dürfen das EMAS-Logo führen. Alle EMAS-Teilnehmer verpflichten sich, ihre Umweltleistung systematisch zu verbessern. Dabei lassen sie sich permanent über die Schulter schauen. EMAS-Organisationen betreiben ein standardisiertes
Umweltmanagementsystem. Über die Umweltziele und deren Umsetzung berichten EMAS-auditierte Unternehmen mit einer jährlichen Umwelterklärung. Diese ist öffentlich zugänglich und wird, wie das EMAS-System im Unternehmen auch, von einem unabhängigen Umweltgutachter validiert. Vor Ort übernehmen die IHKs die hoheitliche Aufgabe der Registerführung und Überwachung der
Fristen. Hoheitlich deshalb, weil per Gesetz beauftragt und für viele Unternehmen ist eine aktive EMAS-Registrierung mit rechtlichen Vorteilen und Erleichterungen durch Bund und Land verbunden. Daher werden vorab auch die zuständigen Umweltbehörden einer Region angehört und können unter Umständen ein Veto gegen die Registrierung einlegen.

 

Quelle: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg